Montag, 21. Dezember 2009
Über die Tücken des amerikanischen Visumantrages
Heute wollte ich das Visum für meinen Sprachaufenthalt beantragen. Nun denn, den Schreibtisch voller Erklärungen, Bestätigungen und anderem Papierkram rufe ich bei der Amerikanischen Botschaft in Bern an. Die nette Angestellte, die auch supergut Deutsch konnte, gab mir allerdings negativen Bescheid: Ich könne frühstens 3 bis 4 Monate vorher das Visum beantragen. Formulare hingegen könnte ich schon mal ausfüllen. Das hab ich dann auch brav getan. Nachdem ich mich durch ein 3 Seiten langes Dokument gearbeitet habe (wo unter anderem gefragt wurde wer für meinen Aufenthalt bezahlt), kam am Schluss noch etwas Freude auf. "Wurden Sie jemals verhaftet?", "Haben Sie sich jemals prostituiert oder als Zuhälter gearbeitet?", "Wollen Sie in die USA einreisen, um sich an staatsgefährdenden oder terroristischen Aktivitäten zu beteiligen?", "Haben Sie sich an einem Völkermord beteiligt?" Diese und ähnliche Fragen haben mich an diesem grauen Nachmittag doch ziemlich erheitert. Ich habe dann selbstverständlich überall "Nein" angekreuzt, möchte ich doch nur ein paar Wochen Ferien machen.;-)
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